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dreh mich...

ein versuch, die welt zu retten,
bleibt mir quer im halse stecken.
kann mir irgendjemand sagen,
wie man alles richtig macht?
davon blieb ich bisher verschont.
ich versuch mich zu erinnern.
wo wollt ich hin? wo kam ich her?
und bei der vielfalt aller möglichkeiten,
fällt das treffen der entscheidung ziemlich schwer.
du weißt doch, dass ich es versuche.
das ist kein rätsel. das ist was wir kennen.
sein versagen nicht länger überzeugung zu nennen.
ich muss gehen um zu bleiben
und um zu werden was ich bin,
verlasse ich jetzt diese ruinen
und geh woanders hin.
das ist kein urlaub, das ist eine reise.
das ist alles andere als die gute seite.
es ist nicht leicht doch ich glaube daran,
kaum machbar aber nicht unmöglich.
egal wie es ausgeht, schlecht oder gut,
am ende hab ich es versucht und das ist was zählt.
also hören wir auf den bauch,
weil der herzschlag es so will.
aber schultern zucken, denn nach jahrelangem suchen weiß ich,
das leben bleibt ein abenteuer.
da hilft kein beten und kein fluchen.
und an der wirklichkeit ersticken oder in träumen zu ertrinken,
beides hat sich gleich.
und ich seh das zweifelmonster winken
und seine schwester die angst zerrt und reißt an meinen beinen.
und dieser kopf muss all die erinnerungen tragen,
so weit so gut, so weit „bis bald“.
ich habe eingesehen,
dass wir uns lächerlich machen.
für mich kein grund, mitzulachen.
ich weiss nicht wie, aber es ist passiert
und mittlerweile habe ich mich damit arrangiert.
warum muss ich immer haben wollen, was ich nicht haben kann?
ich weiß doch selber nicht, wohin. aber erstmal weg von hier!
es gibt keine sicherheiten, denn die kann niemand geben oder haben.
und dieses fieber wird mich noch umbringen.
nein, jetzt noch nicht. aber es will und wird und kann.
eine idee erstickt sich selbst,
ich will mich einfach nur verstecken.
bei dir. bei dir fühl ich mich wohl.
ich will dir nur noch zeigen, wie wichtig du mir bist.
und du sollst bleiben, es gibt niemanden,
der das so gut wie du kann.
und ich danke dir dafür,
ich habe so viel gelernt von dir.
und die frage ist jetzt nur noch
wann dieser eispalast denn endlich schmilzt
und die große schmelze alles befreit,
was so lange eingesperrt und eingefroren war.
denn ich bin müde vom warten,
dass endlich wieder funken schlagen,
wenn sich etwas gutes berührt hat und
wachsen will und wachsen darf und wachsen muss und wächst.
denn das ist meine sehnsucht.
das sind meine träume.
das ist meine hoffnung,
und die braucht neue beine.
mein kleines herz geht auf die reise.
auch wenn es weiß, es kommt nie an.
es gibt und gibt nicht auf und singt sich heiser.
ich bin zu alt um jung zu sterben
und ich weiss nicht so genau,
was soll heute noch aus mir werden.

aber was glaubst du, wie zerrissen kann jemand sein, bis er zerreißt?

21.2.07 22:00


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